Gleich in der Nähe des U-Bahnhofs Leinestraße und des Eingangs zum Tempelhofer Feld befindet sich das Café “It is a long story”. Ihr lauft direkt darauf zu, wenn ihr aus dem Bahnhof herauskommt, da es sich an einer Straßenecke befindet. Das Interior ist recht schlicht gehalten, es gibt viel verarbeitetes Holz, durch die beleuchtete Theke ist der Eingangsbereich sehr hell.

Das Croissant – Schwarz wie Ebenholz

Nachdem man das Café betreten hat, steht man auch schon fast direkt vor dem Tresen. Hier finden sich allerlei Leckereien. Direkt ins Auge fällt dabei ganz klar das pechschwarze Croissant. Es ist innen wie außen schwarz. Die Farbe bekommt das Croissant von der Zugabe von Aktivkohle zum Teig. Geschmacklich ändert sich im Vergleich zu einem “normalen” Buttercroissant wenig. Preislich hebt es sich aber eindeutig ab, es kostete 2,00€.

Bezüglich der zugesetzten Aktivkohle muss man sich wenig Sorgen machen. Das Prinzip ist ähnlich wie bei anderen Sachen, denen Aktivkohle beigemischt wurde. So gibt es schwarze Zahnpasta, schwarze Burgerbrötchen, u.v.m. Wie bei allem gilt auch hier “Die Dosis macht das Gift”. Ein Croissant wird euch aber nicht schaden.

schwarzes Croissant mit Aktivkohle

Neben dem Croissant hatten wir auch noch einen Cappuccino und einen Tee, die sich preislich und geschmacklich nicht von den Produkten in anderen Cafès unterschieden. Natürlich könnt ihr euren Cappuccino, Milchkaffee oder ähnliches nicht nur mit Kuhmilch bestellen, sondern, wie in Berlin in nahezu jedem guten Café, auch mit einer entsprechenden veganen Milchvariante. Die Kaffees werden frisch zubereitet und bei den Tees könnt ihr zwischen frischen Teesorten und Beuteltee wählen. Wenn euch das Croissant oder ein Kuchen noch nicht süß genug sind, könnt ihr euer Getränk mit Zucker, Süßstoff oder Honig süßen.

Das unagefochtene Highlight unseres Besuchs war allerdings das Croissant.

Bewertung

  • Geschmack: 7 von 10 Kirschen
  • Preis / Leistung: 7 von 10 Kirschen
  • Atmosphäre: 7 von 10 Kirschen